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10 mg
5 mg
terror in den synapsen
10.12.06 00:07


an die verlorenen in uns: es ist oft besser und angenehmer, glücklich zu sein, aber dafür nicht mit der ehrlichkeit im reinen sein. natürlich kannst du auch unglücklich sein und jeden tag mit deinen reissnägeln bespickten füßen auf der kopfhaut der erde wandern und mit jedem einzelnen schmerz wird dir bewusst, dass du nichts, gar nichts zu verbergen hast.

neulich, ich war wieder mal etwas angeheitert (julian ist bereits der meinung, dass ich eine absolute alkoholikerin bin!), hatte ich eine interessante unterhaltung, eine von der sorte die ich erst im nachhinein genießen kann, weil ich weiß, dass ich sie überstanden habe und dinge zum vorschein kamen, die ich in den letzten jahren erfolgreich verdrängt hatte.
sie lief in etwa so ab...
er: >sag mal, weswegen tust du das?<
ich: >was tue ich denn?<
er:>du zerstörst dich mit aller gewalt die du besitzt, obwohl du dazu keinen grund hast. für andere bist du da, wenn es ihnen schlecht geht, aber wenn man dich erwischt während du weinst, dann schmeißt du die teller an die wand und irgendwann fließt da dann immer blut.<
ich:>ich könnte dir eine antwort darauf geben, ja.<
er:>dann tu das bitte.<
ich:>in mir sitzt der dämon des selbsthasses fest, weil ich für dinge verantwortlich bin, die mein leben zerstört haben und das der anderen, die einen gewissen stellenwert für mich hatten. ich lerne menschen kennen, anfangs läuft es wirklich gut, doch nach einer abgrenzenden zeit werde ich anstrengenden. zu sehr zeige ich mich in den falschen momenten. wenn es einmal angefangen hat dann wünsche ich mir die seele des begehrten einzufangen und für immer zu behalten. und wenn dieser jemand dann merkt wie ich wirklich bin, dann kann ich nur noch seinen rücken sehen. ich bin für die verdammnis geboren.<
er:>.....<
ab diesem zeitpunkt wurde es sehr intim auf platonischer ebene.

nun ja, was soll man dem hinzufügen? ich wünschte glori wäre an meiner seite.
9.12.06 22:48


so, ich werd mir jetzt noch eine kippe zocken und dann ins bett gehen. langsam aber sicher kann ich diese beschissene scheiße nicht mehr ertragen. "wir sind für dich da..." wie oft musste ich mir diesen satz in den letzten tagen geben, dabei wissen sie gar nicht, dass es nur eine einzige person ist, die mir halt geben kann, aber leider wissen wir ja, dass die toten nicht mehr aufstehen, auch wenn es jesus auf irgendeine weise geschafft haben mag.
30.9.06 21:31


würdest du mir mehr geben, wenn ich nicht hier wäre?
hättest du diese worte ausgesprochen, hätte ich sie nicht verlangt?
wärst du an meiner seite geblieben, wenn ich weiter in den fluss gegangen wäre? deine eigene virginia woolf, die das versprechen, das wir uns gegeben hatten gebrochen hat und nun mit ihren inneren zwiegesprächen kämpfen muss?

ein monat und ein paar tage, dann darf ich wieder einen todestag feiern. es bricht mir jedesmal die stimme entzwei, weil das leben nur leben ist, aber kein meteorit, der alle gefühle und emotionale fäden zulässt. ich bin ein vogel, dessen käfigstangen gestreichelt werden - sein gefieder bleibt unberührt. menschen, die ich nicht bin, versuchen mein leben zu konstruieren.
30.9.06 20:02


eigentlich, wenn ich in den b?chern meiner gedanken w?hle, sollte ich den blog l?schen. wenn ich nicht mal in der realen welt das zustande bringe, wof?r ich geboren wurde, wie soll es hier gehen?
28.1.06 14:39


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